Urbanes Garteln in Wien

*** UNSER GARTEN LIEBT DICH! *** Es gibt inzwischen eine Toilette auf dem Parkplatz gegenüber *** Besucht uns auch per 9-EUR-Ticket. Man erreicht uns zu Fuß vom Bahnhof Schleswig in 15 Minuten. Die nächste Bushaltestelle zu uns ist "Oberlandesgericht". Von hier sind es ca. 200 Meter. Attraktionen in unmittelbarer Nachbarschaft: Wikingturm (höchstes Wohngebäude in SH) und Schloss Gottorf (von hier kommen die russischen Zaren). Haithabu ist 3 km entfernt. *** Der weiteste Weg lohnt! ***


Um uns bei den führenden Gemeinschaftsgärten in Europa zu schulen, besuchte Sabine Buntrock im Juni und Juli 2020 etliche Gemeinschaftsgärten in Wien und einige in München. Zürich, Berlin und Hamburg werden in diesem Jahr noch folgen.

Wien gilt sicherlich in Bezug auf urbanes Garteln als Hochburg und führend. Hier wird jede Fläche zum Garteln genutzt. Die Baumscheiben an der Straße wie ganze Dächer von Parkhäusern. Jeder noch so schmale Grün- oder Betonstreifen, der nicht unbedingt als Weg oder Straße gebraucht wird, wird zur Gemüseplantage. Wien produziert inzwischen 120 Prozent seines eigenen Gurkenbedarfes! Es gilt: Intelligenz gartelt! - Doof und Dummheit hingegen ....  (darauf wollen wir hier nicht eingehen)-

Eine besondere Adresse in Wien ist sicherlich die Kleine Stadtfarm. Unter der Adresse Naufahrtweg 14 haben sich auf städtischem Grund an einem Donaualtarm viele Interessierte zusammengefunden, um unter einem Dach Landwirtschaft in der Stadt zu betreiben. Es gibt nichts, was es nicht gibt: Nationenbeete, Solidarisches Frauengarteln, soziale Produkte, Permakulturen, Experimente aller Art, kreativste Maßnahmen, Hofläden, Hühner, Pferde, Lamas .... Wer geeignet ist und Lust hat, kann hier grundsätzlich gegen Mithilfe kostenlos Urlaub machen (wwoofen). Interessierte sprechen am besten zunächst Sabine Buntrock an. 

In Planung ist ein Kooperationsprojekt mit dem Offenen Garten für ALLE in Schleswig in Siebenbürgen/Rumänien. Hier versteht man sich wie nirgends sonst in Europa auf Nutzgärten und die Verwertung der Ernten. Schon beim Bau der Häuser wird berücksichtigt, dass eine große Ernte des Gartens verarbeitet und untergebracht werden muss. Dazu ist die Region noch relativ deutschsprachig. Auf den Dörfern lebt man wie vor 100 Jahren. Es gibt noch Pferdefuhrwerke, Arbeitsesel u.ä.. Die hohe Einkommensarmut in Rumänien spielt in dieser Region nur eine untergeordnete Rolle, weil sehr viele Menschen  Selbstversorger sind und solidarisches Handeln selbstverständlich ist. Die Wohneigentumsquote beträgt weit über 90 Prozent. 

Wir wollen mit EU-Hilfe ein Haus mit bestehendem großen Nutzgarten auf einem Dorf vor der Weltkulturstadt Hermannstadt erwerben und als Schulungszentrum für (urbane) Gärtner/innen führen. Last not least können wir damit auch einer Sinti/Romafamilie helfen, die uns unterstützen soll und speziell im Winter das Housekeeping und ähnliches übernimmt.

Impressionen aus Siebenbürgen/Rumänien: Nutzgartenkultur Rumänien

Erste Impressionen aus Wien:   


+++ UNSER GARTEN LIEBT DICH! +++ bei uns werden derzeit Freilandtomaten täglich reif. Sie wollen genauso geerntet werden wie Wildbrombeeren und Kräuter +++ außerdem geben wir gerne Klatschmohnsamen in Mengen ab +++ während der Gültigkeit des 9-EUR-Tickets veranstalten wir keine größeren Feste +++ wir sind Hauptgewinner des bundesweiten Wettbewerbs "Jede Wiese zählt!" +++