Liederbuch

*** Es gibt inzwischen eine Toilette auf dem Parkplatz gegenüber *** Besucht uns auch per 9-EUR-Ticket. Man erreicht uns zu Fuß vom Bahnhof Schleswig in 15 Minuten. Die nächste Bushaltestelle zu uns ist "Oberlandesgericht". Von hier sind es ca. 200 Meter. Attraktionen in unmittelbarer Nachbarschaft: Wikingturm (höchstes Wohngebäude in SH) und Schloss Gottorf (von hier kommen die russischen Zaren). Haithabu ist 3 km entfernt. *** Der weiteste Weg lohnt! ***


Liederbuch 


Wir freuen uns über weitere Liedertexte und stellen Sie an dieser Stelle gerne ein. Eine Gitarre haben wir übrigens schon. 


1. Der Mond ist aufgegangen

Der Mond ist aufgegangen
Die goldenen Sternlein prangen
Am Himmel, am Himmel hell und klar

Der Wald steht schwarz und schweiget
Und aus den Wiesen, den Wiesen steiget
Der weiße Nebel, weiße Nebel wunderbar

Wie ist die Welt so Stille
Als in einer Dämmrung, Dämmrung Hülle
So traurlich und so hold

Als eine Stille Kammer
Wo ihr des Tages, des Tages jammer
Verschlafen, verschlafen und vergessen sold

Sehr ihr den Mond dort stehen
Er ist bloß halb, bloß halb zu sehen
Und ist doch rund und schön

So sind gar manche Sachen
Die wir getrost, getrost belachen
Weil unsere Augen sie nicht sehen

So legt euch, so legt euch denn, ihr Brüder
In Gottes Namen nieder
Kalt ist der Abendhauch

Verschon uns Gott mit Strafen
Und lass uns ruhig, ruhig schlafen
Und unseren kranken Nachbarn auch
Und unseren kranken Nachbarn auch


2. Heute hier, morgen da

Heute hier, morgen dort, bin kaum da, muss ich fort
Hab mich niemals deswegen beklagt
Hab es selbst so gewählt, nie die Jahre gezählt
Nie nach Gestern und Morgen gefragt

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war

Dass man mich kaum vermisst, schon nach Tagen vergisst
Wenn ich längst wieder anderswo bin
Stört und kümmert mich nicht, vielleicht bleibt mein Gesicht
Doch dem Ein' oder Andern im Sinn

Manchmal träume ich schwer, und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war

Fragt mich einer, warum ich so bin, bleib ich stumm
Denn die Antwort darauf fällt mir schwer
Denn was neu ist, wird alt, und was gestern noch galt
Stimmt schon heut oder morgen nicht mehr

Manchmal träume ich schwer und dann denk ich es wär
Zeit zu bleiben und nun was ganz andres zu tun
So vergeht Jahr um Jahr und es ist mir längst klar
Dass nichts bleibt, dass nichts bleibt, wie es war



3. Kein schöner Land in dieser Zeit 

Kein schöner Land in dieser Zeit
Als hier das uns're weit und breit
Wo wir uns finden wohl
Unter Linden zur Abendzeit
Wo wir uns finden wohl
Unter Linden zur Abendzeit

Da haben wir so manche Stund'
Gesessen da in froher Rund'
Und taten singen
Die Lieder klingen im Talesgrund
Und taten singen
Die Lieder klingen im Talesgrund

Nun Brüder eine gute Nacht
Der Herr im hohen Himmel wacht
In seiner Güten
Uns zu behüten ist er bedacht
In seiner Güten
Uns zu behüten ist er bedacht



4. Frühling lässt sein blaues Band


Frühling läßt sein blaues Band
Wieder flattern durch die Lüfte;
Süße, wohlbekannte Düfte
Streifen ahnungsvoll das Land.
Veilchen träumen schon,
Wollen balde kommen.
– Horch, von fern ein leiser Harfenton!
Frühling, ja du bist's!
Dich hab ich vernommen!


5. Wo die Nordseewellen

 

Wo die Nordseewellen spülen an den Strand
wo die gelben Blumen blühn' ins grüne Land
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus'
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus'!

Well' und Wogen sangen mir mein Wiegenlied
hohe Deiche waren mir das Gott-behüht

merkten auch mein Sehnen und mein heiß Begehr
durch die Welt zu fliegen über Land und Meer
merkten auch mein Sehnen und mein heiß Begehr
durch die Welt zu fliegen über Land und Meer!

Wo hat mir das Leben meine Qual gestillt
und mir das gegeben was mein Herz erfüllt
alles ist verschwunden, was mir leid und lieb
hab' das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb
alles ist verschwunden, was mir leid und lieb
hab' das Glück gefunden, doch das Heimweh blieb!

Heimweh nach dem schönen grünen Marschenland
wo die Nordseewellen spülen an den Strand
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus
wo die Möwen schreien schrill im Sturmgebraus
da ist meine Heimat, da bin ich zuhaus!



+++ während der Gültigkeit des 9-EUR-Tickets veranstalten wir keine größeren Feste +++ wir sind Hauptgewinner des bundesweiten Wettbewerbs "Jede Wiese zählt!" geworden +++ EXTRATIPP: DOKUMENTA FIFTEEN VOM 18. JUNI BIS 25. SEPTEMBER IN KASSEL. DIESE ERSTMALIG IN KOLLEKTIVER VERANTWORTUNG GEFÜHRTE DOKUMENTA HAT KOLLEKTIV VERANTWORTETES LOKALES GEMEINWOHL IM VISIER. HIER WIRD ES VIELE INTERNATIONALE ANREGUNGEN FÜR UNSEREN GARTEN SICHER GEBEN. SABINE IST AN VIELEN TAGEN VOR ORT IN KASSEL. TREFFEN UND FÜHRUNGEN MÖGLICH. MOTTO IST LUMBUNG!